Berichte aus dem Jahr 2023

Die Berichte der Gruppen und Einrichtungen finden Sie jeweils dort.

Wallfahrt zum Tannaberg 30.07.2023

In diesem Jahr etwas verspätet machten sich wieder die Eschlkamer und Warzenrieder Pilger auf den Weg zur Wallfahrt auf den Tannaberg. In der Jakobskirche holten sich die Wallfahrer zuvor den Pilgersegen und zogen dann betend Richtung Großaign, gleichzeitig machten sich in Warzenried die Gläubigen bei der Expositurkirche auf den Weg. In Großaign läuteten die Glocken der Leonhardi-Kirche und der Schwarzbaunkapelle. Immer wieder stießen Pilger aus den umliegenden Ortschaften dazu.
Neumarks Bürgermeister Vaclav Bernard hatte dankenswerterweise wieder eine Getränkestation beim Rathaus aufgebaut und die Toiletten für die Wallfahrer zur Verfügung gestellt. Die Pilger hatten dann ihr Ziel, die St.-Anna-Kirche, bereits im Blick, als sie am Fuß- und Radweg vorbei am Neumarker Weiher betend hinauf zum Berg zogen. Viele Pfarrangehörige waren mit den Autos nachgekommen.
Pater Beniamin vom Kloster Neukirchen war den Weg mit den Wallfahrern gegangen und zelebrierte nun den Gottesdienst, der von Carina Kerscher mit ihren Töchtern mit den Liedern der Waidlermesse umrahmt wurde. Nach dem Segen des Priesters stimmten alle in das Schlusslied "Sankt Anna voll der Gnade" ein.
(Text: Marianne Schillbach)

Verabschiedung Pastoralreferent Winfried Weber 09.07.2023

Nach 22 Jahren Dienst in der Pfarrei Eschlkam wollte Pastoralreferent Winfried Weber nochmal eine neue Herausforderung annehmen. Er wechselt zum 01.09.2023 den Dienstort und wird künftig die Krankenhausseelsorge in Bad Kötzting übernehmen sowie die seelsorgliche Begleitung der ambulanten Palliativversorgung (SAPV) im Landkreis Cham. Zusätzlich ist er in der Pfarrei St. Augustinus in Viechtach als Pastoralreferent im Seelsorgeteam tätig.
Für den langjährigen Dienst in der Pfarrei Eschlkam bedankten sich Pfarrgemeinderatssprecher Franz Kuchler und Pfarrer Josef Pöschl bei Winfried Weber im Rahmen des Gottesdienstes am 9. Juli. Kirchenpfleger Florian Reimer überreichte im Namen der Pfarrei und der Kirchenverwaltung ein Abschiedsgeschenk. Beim Pfarrheim fand dann ein Stehempfang statt, bei dem sich alle noch persönlich verabschieden konnten.
Die Expositurgemeinde Warzenried wollte sich dann zwei Wochen später ebenfalls bedanken und verabschieden, doch der plötzliche Tod von Pfarrer Pöschl brachte alle Pläne durcheinander. So wurde das Warzenrieder Geschenk später ohne Abschiedsfeier übergeben.

Neuaufnahme, Ehrung und Verabschiedung von Ministranten Juli 2023

Der Sonntagsgottesdienst am 9.7.2023 in Eschlkam stand ganz im Zeichen der Messdiener mit Neuaufnahmen, Ehrungen und Verabschiedungen, die Ministranten durften den Gottesdienst auch mitgestalten. Drei der diesjährigen Erstkommunionkinder lassen sich in den Dienst am Altar nehmen: Franziska Müller, Felix Neumann und Leopold Peinkofer. Der Priester bedankte sich im Namen der Gemeinde bei folgenden Ministranten für fünf Jahre Treue, sie erhielten ein neues Ministranten-T-Shirt: Benedikt Baumann, Leonie Benner, Magdalena Breu, Franz Reimer, Anna Schütz und Anna Wollinger. Für zehn Jahre Minidienst ehrte er Marie Sperl und Stefan Bachmeier, sie erhielten ein Weihrauchfass. Pfarrer Pöschl sprach ihnen Lob und Anerkennung aus. Von diesen Ministranten muss sich die Pfarrei verabschieden: Franziska Adam, Matthias Fischer und Maria Stöberl nach 14 Jahren, Stefanie Aschenbrenner und Nina Rötzer nach zehn Jahren, Sebastian Adam nach neun Jahren, Korbinian Adam und Lukas Schwarz nach sieben Jahren, Magdalena Reimer nach sechs Jahren, Lotta Dauer nach fünf Jahren, Veronika Brandl, Melanie Ilg und Marina Reimer nach vier Jahren und Simone Späth nach einem Jahr.
(Text: Marianne Schillbach)

In der Expositurgemeinde Warzenried war es dann am 23.7. soweit: zwei Kinder hatten sich bereiterklärt, den Ministrantendienst zu beginnen. Pater Placyd Kon vom Kloster Neukirchen, der den Gottesdienst zelebrierte, befragte im Namen der Gemeinde Emma-Sophie Seidl und Philipp Plöderl, ob sie in die Gemeinschaft der Ministranten aufgenommen werden wollen. "Ich will es", antworteten beide. Der Pater nahm sie per Handschlag auf, überreichte ihnen T-Shirt und Ausweis und segnete die neuen Ministranten. Anschließend wurden Lukas Steinsdorfer und Anna Stoiber für fünf Jahre Dienst geehrt. Verabschiedet wurden Hanna und Louis Neumaier nach zwei Jahren, Anna Kerscher nach vier Jahren und Julia Baumann und Stefan Tobor nach acht Jahren. Der Warzenrieder Kirchenchor unter Leitung von Sabine Aschenbrenner umrahmte den Gottesdienst würdig.
(Text: Jürgen Schamberger)

40jähriges Professjubiläum von Sr. Tamara Fischer 10.06.2023

 Sechs Schwestern vom Kloster der Franziskanerinnen in Aiterhofen konnten dieses Jahr ihr 40-, 50-, bzw. 60-jähriges Professjubiläum feiern. Eine von ihnen ist Sr. Tamara Fischer, gebürtig aus Eschlkam, sie hat vor 40 Jahren die ewigen Gelübde abgelegt. Zusammen mit Priestern aus den Heimatgemeinden, u.a. Pfarrer Josef Pöschl aus Eschlkam, und dem Kloster verbundenen Pfarrern trafen sich Jubilarinnen und Gäste zum Festgottesdienst in der Klosterkirche, der von Dekan Johannes Plank feierlich zelebriert wurde. Er begann die Predigt mit einem bekannten Witz, bei dem die Pointe lautet: "Deinen Glauben möchte ich haben!". Der Festprediger ging in seiner Ansprache der Frage nach, ob es erstrebenswert ist, dass alle denselben Glauben haben, oder ob nicht jeder seinen eigenen Glauben leben sollte. Plank erläuterte das Bild aus der Lesung aus der Geheimen Offenbarung von Christus, der vor der Tür steht und anklopft. Die Türe öffnen muss jeder von innen. Erst dann kann der Herr eintreten. Voll Dankbarkeit und Freude feierten auch die drei brasilianischen Schwestern der Gemeinschaft mit, die zur Zeit im Mutterhaus zu Gast waren. Beim Gottesdienst brachten sie mit einem Evangeliumstanz die Bedeutung des Wortes Gottes zum Ausdruck, als Quelle und Richtschnur unseres Lebens. Musikalisch wurde die hl. Messe mit Orgel und Trompete umrahmt. Nach dem Gottesdienst waren alle eingeladen im Innenhof des Klosters zum Mittagessen, das von der Klosterküche meisterhaft vorbereitet wurde. In frohem Beisammensein und später mit Kaffee und Kuchen und einigen anderen Spezialitäten, ebenfalls von der Klosterküche liebevoll bereitet, feierte die Klostergemeinschaft mit den Jubelschwestern und Gästen ein frohes Fest. Den Abschluss bildete eine Franziskusvesper in der Klosterkirche, der ebenfalls Dekan Plank vorstand. Es war ein schöner Tag für die Schwestern und ihre Gäste mit Begegnung und Austausch und frohem Miteinander.
(Quelle: Kloster Aiterhofen)

Fronleichnam 2023

Bei jeweils schönstem Wetter wurde der "Kranzltag" in der Pfarrei und der Expositur begangen. Am Fronleichnamstag war in der Pfarrei St. Jakobus bereits um 8.00 Uhr die hl. Messe, anschließend sammelten sich die Gläubigen beim Pfarrheim am ersten Altar. Dort hatte der Pfarrgemeinderat einen Blumenteppich gelegt. Von hier zog die Prozession durch den Ort, angeführt von Kreuz und Fahnen, es folgten weltliche und kirchliche Vereine und Gremien, die Erstkommunionkinder, Ministranten sowie Familien, Männer und Frauen. Pfarrer Pöschl trug das Allerheiligste unter dem Himmel mit, den Schwarzenberger Feuerwehrkameraden trugen. Josef Schönberger hatte sich wieder als Vorbeter zur Verfügung gestellt. Die Bläser um Anton Schießl ging voraus und begleitete an den Altären den Kirchenchor, der auch schon die Messfeier musikalisch gestaltet hatte. Bei der Waldschmidtschule war der zweite Altar, hier hatten Leminger und Schwarzenberger Frauen von der Frauengruppe den Blumenteppich gestaltet. Weiter ging es zum Erlenring und schließlich zum Waldschmidtplatz, wo der Obst- und Gartenbauverein die Ausschmückung eines Teppichs übernommen hatte. Zurück in der Pfarrkirche wurde noch einmal der eucharistische Segen erteilt und mit "Großer Gott wir loben dich" das Feier beendet.
Am Sonntag feierte dann die Expositur Warzenried Fronleichnam, auch hier übernahm der Kirchenchor die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes und der Prozession. Viele Gläubige, Vereine und Gremien, Erstkommunionkinder und Ministranten begleiteten das Allerheiligste auf dem Weg durch das Dorf. Feuerwehr, Schützen-, Trachten- und Reitverein stellten jeweils einen Himmelträger. Georg Tobor und Jürgen Schamberger fungierten als Vorbeter. Die Altäre waren bei Familie Achatz, Familie Linsmeier, Marie-Luise Neumeier und Familie Müller vorbereitet worden. Auch hier versammelten sich die Teilnehmer zum Schluss in der Expositurkirche.

Flurprozession 18.05.2023

Nachdem sich am ersten Bitttag wieder viele Beter der Sternbittprozession von den umliegenden Ortschaften nach Eschlkam anschlossen, fand an Christi Himmelfahrt der Flurumgang statt. Nach dem Gottesdienst zogen Pfarrer Pöschl mit dem Allerheiligsten und die Gläubigen zu den vier Stationen, wo jeweils eine kurze Andacht gebetet und der eucharistische Segen erteilt wurde. Die Himmelträger, die das Allerheiligste begleiteten, kamen dieses Jahr von der Schwarzenberger Feuerwehr. Wie gewohnt war der erste Halt auf der Leminger Höhe bei der Kloagirgl-Kapelle. Die zweite Station war diesmal neu und führte zum "Ulischousta", Anwesen Alois Breu, in Leming. Weiter ging es zur Schwarzbauernkapelle und schließlich zur Klausenkapelle in Stachesried. Von dort ging die Prozession zurück zur Pfarrkirche, wo nochmal der Segen erteilt wurde und zum Schluss noch "Großer Gott, wir loben dich" gesungen wurde. Der Kirchenchor gestaltete den Gottesdienst und begleitete auch den Umgang mit Liedern.
(Fotos: Marianne Schillbach)

Erstkommunion 23.04.2023

Zum ersten Mal zum Tisch des Herrn treten durften 28 Kinder aus der Pfarrei, 21 in der Pfarrkirche und 7 in der Expositurkirche in Warzenried. Die Kinder zogen jeweils feierlich mit den Ministranten, Pastoralreferent Winfried Weber und Pfarrer Josef Pöschl in die Kirche ein. "Nach Taufe und Beichte dürft ihr heute das dritte Sakrament empfangen, die Heilige Kommunion, Jesus, das Brot des Lebens" begrüßte der Seelsorger die Kommunionkinder. "Wir kennen Brot in den verschiedensten Formen. Täglich essen wir es in irgendeiner Weise. Im Vaterunser beten wir um das tägliche Brot. Damit ist aber auch das eucharistische Brot, die Heilige Kommunion gemeint. Sie dürfen wir immer und immer wieder empfangen." Zur Predigt las Pfarrer Pöschl eine Geschichte vor, die verstehen half, was Jesus meinte, als er beim letzten Abendmahl Brot nahm, es brach und an seine Jünger verteilte. Brot schaffe Gemeinschaft und Brot versöhne. "Das Brot des Lebens, Jesus, ist Gemeinschaft und Versöhnung. Das dürft ihr, liebe Erstkommunionkinder, heute zum ersten Mal erfahren. Und ich wünsche euch und allen, dass ihr diese Erfahrung immer wieder machen dürft." Nach der Predigt wurden die Kommunionkerzen gesegnet und mit dem Licht der Osterkerze entzündet. Dann wurden die Kinder einzeln aufgerufen und durften sich um den Altar stellen, zusammen erneuerten sie ihr Taufversprechen. Die Kommunionkinder durften die Gottesdienste mitgestalten bei den Kyrierufen, den Fürbitten und der Gabenprozession. Gemeinsam im Altarraum versammelt durften die Kinder zum ersten Mal den Leib Christi empfangen. Die musikalische Gestaltung hatte in Warzenried der Kirchenchor übernommen, in Eschlkam der Chor sunshine.
(Fotos: mm-creative-fotos)

Kar- und Ostertage 2023

Mit dem "Fahnerlgehen" der Ministranten begann die Karwoche in der Pfarrei Eschlkam. Sie waren in den einzelnen Ortsteilen und der Expositur mit ihren selbst gebastelten Fahnerln und den zugehörigen Sprücherln unterwegs, dabei sprangen für alle genügend Süßigkeiten und ein großer Betrag für die Ministrantenkasse heraus.
Am Gründonnerstag fand heuer erstmals die Fußwaschung während der hl. Messe statt. Pfarrer Josef Pöschl hatte dazu Erstkommunionkinder mit Elternteilen, Ministranten, Ehrenamtliche und Senioren der Pfarrei eingeladen; die zwölf Personen nahmen im Altarraum Platz. Nach dem Abendmahlgottesdienst, zu dem viele Gläubige gekommen waren, wurde das Allerheiligste am Josefsaltar zur Nachtanbetung ausgesetzt bis zum Karfreitagmorgen. In der Karfreitagsliturgie brachten die Ministranten zur Kreuzverehrung rote Rosen zum Kreuz, die dann später das heilige Grab schmückten. In der Pfarrkirche und in der Expositurkirche war jeweils das heilige Grab aufgebaut und geschmückt, die Gläubigen konnten auch am Samstagvormittag noch zum persönlichen Gebet in die Kirchen kommen.
Die Feier der Osternacht begann mit der Lichtfeier am Osterfeuer vor dem Portal der Pfarrkirche, anschließend zogen Pfarrer, Pastoralreferent und Ministranten in die dunkle Kirche ein, wo das Licht der Osterkerze verteilt wurde und Pfarrer Pöschl das Exultet sang. Auch die Tauferneuerung und die Weihe des Wassers waren Bestandteile des feierlichen Gottesdienstes, den der Kirchenchor Eschlkam unter Leitung von Sabine Aschenbrenner mit Unterstützung von zwei Geigenspielerinnen musikalisch umrahmte. Der Chor hatte auch schon den Gottesdienst am Gründonnerstag und die Karfreitagsliturgie mitgestaltet. In der Expositur wurde der Ostersonntag mit einem Festgottesdienst begangen, bei dem der Kirchenchor Warzenried unter Leitung von Sabine Aschenbrenner die musikalische Gestaltung übernahm. Am Ende der Gottesdienste wurden nach der Speisenweihe noch Osterbrötchen an die Mitfeiernden verteilt.
Am Ostermontag fand dann in der Pfarrkirche ein Familiengottesdienst statt, den eigentlich der Chor sunshine gestalten wollte, dies musste aber kurzfristig krankheitsbedingt abgesagt werden.

Erstkommunionvorbereitung 31.03. und Kinderkreuzfeier 07.04.2023

Am Freitag vor den Osterferien trafen sich die Kommunionkinder zum letzten Vorbereitungsnachmittag im Pfarrheim. Dieses Treffen stand ganz im Zeichen der bevorstehenden Kar- und Ostertage. Zunächst wurde eine kindgerechte Passion mit verteilten Rollen gelesen und besprochen. Danach bekam jedes Kind eine Kreuzwegstation zugeteilt; in Kleingruppen wurden die Stationen besprochen und die Kinder durften dazu ein Bild malen. Nach der Pause wurde gemeinsam der Weg Jesu von Palmsonntag bis Ostern betrachtet. Dabei waren verschiedene Gegenstände hilfreich: ein Palmbuschen, eine Wanne (Jesus wäscht den Jüngern die Füße), ein Kelch als Symbol für das letzte Abendmahl, ein Geldsäckchen das an den Verrat von Judas erinnerte, ein Seil (Gefangennahme), ein Gockel (Petrus verleugnet Jesus), eine Dornenkrone, ein Kreuz und schließlich eine Kerze für die Auferstehung Jesu. Ein Rätsel mit verschiedenen Fragen zur Kreuzigung Jesu war für manche eine kleine Herausforderung. Nachdem jedes Kind noch ein Weizenkorn für den Erstkommuniongottesdienst beschriftet hatte, war noch Zeit zum gemeinsamen Spiel.
Die gemalten Kreuzwegbilder brauchten die Kommunionkinder dann in der Kinderkreuzfeier am Karfreitag. Es wurde zusammen der Kreuzweg gebetet, die Kinder durften bei den entsprechenden Stationen ihr Bild zeigen und erklären, was sie gemalt hatten. Im Anschluss bekamen sie noch ihr Kommunionkreuz von Pfarrer Pöschl überreicht.

Palmsonntag 02.04.2023

Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche. Wohl an keinem anderen Tag im Kirchenjahr liegen Freud und Leid so nah beieinander wie hier. Pfarrer Pöschl  vollzog die Segnung der Palmbuschen und der Fahnerl der Ministranten am Sonntag jeweils vor den Gottesdiensten: in Warzenried auf dem Kirchplatz und in Eschlkam beim Kriegerdenkmal. In Palmprozessionen wurde jeweils in die Kirche eingezogen.
"In den Tagen der Fastenzeit haben wir uns auf Ostern vorbereitet, wir haben uns bemüht um die Bekehrung unseres Herzens und um tätige Nächstenliebe. heute treten wir mit der gesamten Weltkirche ein in die Feier der österlichen Geheimnisse unseres Herrn. Heute ist Christus in seine Stadt Jerusalem eingezogen, dort wollte er für uns leiden und Tod auf sich nehmen, dort sollte er auch auferstehen", sagte Pfarrer Pöschl. Das Leiden und Sterben Jesu wurde durch die Lesung der Passion vorgetragen. Musikalisch umrahmt wurden die Gottesdienste von den Kirchenchören unter der Leitung von Sabine Aschenbrenner.
(Foto: Marianne Schillbach; Text: Jürgen Schamberger, Marianne Schillbach)

Fastensuppenessen 26.03.2023

Vier Jahre ist es coronabedingt schon her, dass der Pfarrgemeinderat zum Fastensuppenessen eingeladen hat. So herrschte zunächst Unsicherheit, ob diese Aktion überhaupt auf Resonanz bei der Bevölkerung stoßen würde. Zudem konnte bei der Zubereitung der Suppe nicht mehr auf die bewährte Hilfe von Jacob Stauber zurückgegriffen werden. Da Andreas Schreindorfer aus Warzenried dem PGR unentgeltlich eine Schwenkpfanne zur Verfügung stellte, entschloss man sich aber doch zur Durchführung. So wurde am Samstagabend Gemüse geschnitten und die Suppe gekocht, am Sonntag wurden dann die Besucher von den PGR-Mitgliedern mit der sehr leckeren Kartoffelsuppe mit Wienerln bewirtet. Der Erlös kam den Opfern der Erdbebenkatastrophe in Syrien und der Türkei zugute, insgesamt wurden 786 Euro gespendet.

Kongregationen beim Gottesdienst im Dom zu Regensburg 25.03.2023

Bereits zum zweiten Mal hatte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer am Fest Mariä Verkündigung alle Gebetsgruppen der Diözese Regensburg zu einem gemeinsamen Gottesdienst in den Dom eingeladen. Nachdem letztes Jahr eine kleine Gruppe aus Eschlkam mit der Gebetsgemeinschaft für geistliche Berufe teilgenommen hatte, fuhren dieses Jahr Abordnungen der Marianischen Frauenkongregationen und der Marianischen Männerkongregationen Eschlkam und Warzenried nach Regensburg. Sie erlebten ein festliches Pontifikalamt, das durch die Domspatzen musikalisch gestaltet wurde. Nach dem Gottesdienst bekamen alle Gebetsgruppen zwei Exemplare des neuen Buches "LICHT erfüllt" vom Bischof überreicht. Alle Gruppen, die letztes Jahr nicht teilgenommen hatten, bekamen außerdem eine Verkündigungsgruppe geschenkt, die dem lachenden Engel und der Jungfrau Maria aus dem Regensburger Dom nachempfunden ist. Die so reich beschenkten Kongregationsmitglieder gingen anschließend noch ins Restaurant Bischofshof zum gemeinsamen Mittagessen.

Jahreshauptversammlung der Frauengruppe St. Jakob 22.03.2023

Mit einer hl. Messe in der Pfarrkirche begann die Frauengruppe St. Jakob ihre Jahreshauptversammlung. Im Anschluss trafen sich ungefähr die Hälfte der derzeit 130 Mitglieder im Pfarrheim. Dort wurden sie von Vorsitzender Elfriede Stoiber begrüßt und blickte mit Zufriedenheit auf das vergangene Jahr zurück. Schriftführerin Bettina Penzkofer gab ihren Tätigkeitsbericht in Form einer Powerpoint-Präsentation ab, dies war ein interessanter Rückblick bis zur Gründungsversammlung des Vereins im März 2022. Melanie Schießl erläuterte den Anwesenden die Zahlen des Kassenberichts. Vorab war die Kasse von den Prüferinnen Regina Heigl und Karin Müller geprüft worden, sie konnten der Schatzmeisterin eine einwandfreie Buchführung bestätigen, so dass die Vorstandschaft von den Teilnehmerinnen entlastet werden konnte. Die Vorstandschaft hat für das Jahr 2023 ein Programm ausgearbeitet, das kurz vorgestellt wurde. Elfriede Stoiber informierte noch, dass zu gegebener Zeit eine Standarte angeschafft wird.
Für das leibliche Wohl war mit Wurstsalat gesorgt. Die Vorstandsmitglieder erhielten von der Vorsitzenden eine Schutzengeltasse mit Schokolade, sie selbst bekam einen Frühlingsblumengruß als Dankeschön von ihrer Stellvertreterin Christine Späth überreicht.
(Fotos: Bettina Penzkofer)

Feier Diözesancaritasverband mit Ehrungen in Cham 07.03.2023

Seit 100 Jahren besteht der Caritasverband in der Diözese Regensburg. Dieses Jubiläum wird jeweils mit einem Festakt in den einzelnen Regionen des Bistums gefeiert. Das Jubiläumsjahr steht unter dem Motto "Zukunft denken - Mitmenschlichkeit leben". In der Region Cham begann die Feier mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Jakob in Cham, Hauptzelebrant war der Vorsitzende des Caritasverbandes, Domkapitular Michael Dreßel. Beim anschließenden Festakt im Pfarrheim gab es zunächst eine kleine Stärkung mit Häppchen, Sekt und Getränken. Dekan Ralf Heidenreich, Caritas-Geschäftsführer Andreas Jordan, Diözesan-Caritasdirektor Diakon Michael Weißmann und Pastoralreferent Christoph Braun sprachen dann über die Arbeit der Caritas. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden auch langjährige Caritassammler geehrt. So erhielten aus der Pfarrei Eschlkam Kreszenz Weinfurter aus Leming das Ehrenzeichen des Deutschen Caritasverbandes in Gold für 41 Jahre und Stefanie Stöberl, Neuaign, die Elisabeth-Medaille für 23 Jahre. Verhindert war Anna Seidl aus Warzenried, auch sie hat das Ehrenzeichen in Gold erhalten für 40 Jahre Sammeltätigkeit. Die Geehrten bekamen zudem Urkunden überreicht.
(Fotos: Hans-Christian Wagner)

Familienkreuzweg am 05.03.2023 in Warzenried

Viele Gläubige schlossen sich dem Familienkreuzweg in Warzenried an, den die Frauengruppe St. Jakob vorbereitet hatte. Auf dem Weg durch das Dorf wurde ein Kreuz mitgetragen und an verschiedenen Stationen Halt gemacht. So wurde zunächst an die Gefangennahme Jesu gedacht, symbolisch wurde ein Seil an das Kreuz gehängt, bei der nächsten Station kam eine Dornenkrone dazu. Eine Station berichtete von der Kreuzigung Christ, es wurden Nägel ins Holz des Kreuzes geschlagen. Später wurde das Kreuz noch mit Rosen geschmückt. Der Kreuzweg endete beim Friedhof, dort gab es dann für die Mitbeter noch Kaffee und Getränke  sowie "Kejcherl" und Kuchen.
(Fotos: Bettina Penzkofer)

Ministranten beim Eislaufen in Regen am 26.02.2023

Eigentlich ein fester Punkt im Jahresprogramm der Ministranten ist das Schlittschuhlaufen in der Eishalle in Regen, in der Coronazeit konnte dies nicht mehr stattfinden. Um so größer war die Freude, als endlich wieder eine solche Fahrt organisiert wurde. 35 Minis aus Eschlkam und Warzenried machten sich mit Pfarrer Josef Pöschl und Pfarrhaushälterin Regina Heigl am Sonntagnachmittag auf den Weg nach Regen. Dort war der Andrang groß, da auch die Ministranten aus Lam und Lohberg mit einem Bus angekommen waren. So bekamen einige Minis nicht mehr die gewünschte Größe der Leihschlittschuhe, was aber der Gaudi auf dem Eis keinen Abbruch tat. Manche waren vorher noch nie beim Eislaufen, konnten aber trotzdem bald sicher ihre Runden drehen, wozu teilweise Eisbären und Pinguine als Hilfsmittel genutzt wurden. Die drei Stunden in der Halle vergingen wie im Flug. Anschließend stand noch der obligatorische Mc-Donalds-Besuch auf dem Programm, bevor endgültig die Heimreise angetreten wurde.

Familiengottesdienst Fasching 19.02.2023

Ein Clown (Sabine Korherr) kam zu Besuch in den Familiengottesdienst am Faschingssonntag. Er wusste nicht recht, wo er da hingeraten war: Ein Bub erklärte ihm, dass er in der Kirche sei und hier ein Fest gefeiert wird. Dies konnte der Clown nicht glauben, "weil alle so streng und unfreundlich dreinschauen". "Dürft ihr denn nicht lachen?" fragte er und als dies auf Aufforderung von Pfarrer Pöschl noch nicht so recht klappte, machte der Clown alle möglichen Späße, um die Kirchenbesucher zum Lachen zu bringen. Schließlich blieb er da, um den Gottesdienst mit zu feiern. Später packte der Clown seinen dicken, roten Sack aus und verteilte Luftschlangen, Luftballons und Süßigkeiten an die Kinder. Der Chor sunshine umrahmte die hl. Messe musikalisch.
(Fotos: Marianne Schillbach)

Faschingsball der Frauengruppe 15.02.2023

Nachdem zwei Jahre der "Weiberfasching" ausgefallen war, freute sich die Damenwelt heuer besonders darauf. Dazu eingeladen hatte die Frauengruppe St. Jakob in den Gasthof zur Post. Vorsitzende Elfriede Stoiber begrüßte viele "Weiberleit zur 5. damischen Jahreszeit." - "Unser Musikus, der Erwin, spielt uns wieder fetzig auf, dazou ham ma ejtz an Herrn Pfarrer, der as Tanzn ko, vielleicht kimmt dann aa a jede dro." Die Vorsitzende freute sich, Pfarrer Josef Pöschl, Pfarrhaushälterin Regina Heigl, weiter Ehrenvorsitzende Edeltraud Schuhmann-Rainer, die Vorstandschaft, das Kindergartenpersonal mit Leiterin Stefanie Fenzl, die Kita-Leiterin Monika Mühlbauer mit ihren Mitarbeiterinnen und die vielen toll maskierten Frauengruppen willkommen heißen zu dürfen. Musikant Erwin rief zum Lawinenwalzer auf; Vorsitzende Elfriede Stoiber holte sich Pfarrer Josef Pöschl und eröffnete mit ihm den Weiberfasching. Schnell war die Tanzfläche gefüllt. Die erste Einlage war eine ganze Froschgruppe, die den Schlager "Theo, wir fahrn nach Lodz" zum besten gab. Bald darauf fand sich ein professionelles Tanzpaar ein, das gekonnt mit einem klassischen Wiener Walzer über das Parkett schwebte. Die Frauengruppe hatte zudem eine Tombola aufgebaut, schnell waren die Lose vergriffen. Elfriede Stoiber bedankte sich bei allen Spendern, vor allem bei der Geschäftswelt für die Preise. Dann rief die Vorsitzende zur Maskenprämierung auf. Als Jury fungierten Pfarrer Josef Pöschl, Ehrenvorsitzende Edeltraud Schuhmann-Rainer und Dr. Petra Dobler. Die Gewinner waren: 1. die Mäuse, 2. die Minions, 3. Sister Act, 4. die Sterntaler, 5. Waltraud und Mariechen, 6. die Sport-Stars. Lustig war der Dialog "Das Kochbuch", bei dem ein Junggeselle sein Alleinsein satt hatte, er wollte sich ein "Weiberl" suchen, was aber nicht klappte; als Ersatz musste ein Kochbuch her, doch auch die darin enthaltenen Rezepte stellten ihn vor mancherlei Probleme. Schließlich überraschten noch die "Flippers" die Ballbesucherinnen. Danach zogen die Frauen bei der Polonaise durch den Saal und waren auch noch "mit dem Bob" unterwegs. Bis zum Kehraus wurde fleißig das Tanzbein geschwungen.
(Text: Marianne Schillbach, Regina Heigl; Fotos: Bettina Penzkofer)

1. Hauptfest der Marianischen Frauenkongregation 04./05.02.2023

Immer um Mariä Lichtmess findet das Hauptfest der Marianischen Frauenkongregation mit Faschingskränzchen statt, das heuer erstmals die neue Vorstandschaft ausrichtete.
Am Samstag versammelten sich die Mitglieder in der Pfarrkirche zum Festgottesdienst, den der Eschlkamer Kirchenchor musikalisch umrahmte. Den Marienaltar schmückte ein herrliches Blumengesteck, dazu war das Vereinsbanner aufgestellt. Präses Pfarrer Josef Pöschl ermutigte die Gläubigen mit den Worten: "Wir dürfen immer auf die Hilfe der Gottesmutter Maria und auf Jesus vertrauen, der uns stärkt in der heiligen Kommunion."
Am Sonntagnachmittag fanden sich die Frauen wieder in der Kirche zur Konventandacht ein, die Carina und Anna Kerscher mit Liedern umrahmten. Maria Altmann aus Stachesried wurde als neues Mitglied in die Gemeinschaft augenommen. Pfarrer Pöschl überreichte ihr die geweihte Medaille und Präfektin Jutta Müller eine Rose. Mit bunten Servietten gedeckte Kaffeertische erwarteten die 65 Mitglieder und Präses Josef Pöschl dann im Pfarrheim. Die Vorstandschaft freute sich über den vollen Saal und servierte Kaffee oder Tee, dazu gab es Krapfen und Strizl. In geselliger Runde feierten die MFC-Frauen, besonders lustig war die Verlosung. Unter anderem gewann Pfarrer Pöschl "ein Beruhigungsmittel", nämlich einen Schnuller. Carina und Anna Kerscher erfreuten mit Liedern und so blieben die Frauen noch lange in froher Runde sitzen.
(Bericht: Marianne Schillbach)

Erstkommunionvorbereitung und Vorstellung der Kommunionkinder

Die Kommunionkinder trafen sich am 3. Februar erstmals zu einem gemeinsamen Nachmittag im Pfarrheim zur Vorbereitung auf die Erstkommunion. Das Gleichnis vom barmherzigen Vater bzw. vom verlorenen Sohn stand dabei im Mittelpunkt. Zusammen mit Pfarrer Pöschl, dem Familiengottesdienstteam und Pfarrhaushälterin Regina Heigl wurde in Kleingruppen das Gleichnis in der Bibel gelesen und mit den Kindern besprochen. Dazu wurde ein Schiebebild gebastelt, das die Geschichte gut veranschaulichte. Nach einer kleinen Stärkung wurden Szenen von den Kindern erarbeitet, in denen es um Versöhnung ging. Zum Schluss gestalteten die Kinder noch Ähren, die bei den Vorstellungsgottesdiensten am darauffolgenden Sonntag auf Plakaten befestigt wurden. Diese waren überschrieben mit "Jesus sagt: Ich bin das Brot des Lebens" - dem diesjährigen Thema der Erstkommunion. Bei den Fürbitten brachten die Kinder Brot, Wein, Wasser, Salz und Licht in Form einer Kerze nach vorne. Vor dem Vaterunser stellten sie sich namentlich vor und durften dann mit Pfarrer Pöschl vorne im Altarraum stehen.

Ü-60-Treffen 02.02.2023 - Fasching

Einen kurzweiligen Nachmittag erlebten die Senioren beim Treffen an Lichtmess. Trotz der widrigen Straßenverhältnisse durfte Pfarrer Josef Pöschl über 60 Senioren willkommen heißen. Das neue Team hatte die Tische gedeckt und bewirtete die Männer und Frauen mit Krapfen, Zimtnudeln und Getränken. Die Senioren, die teilweise maskiert kamen, genossen die unbeschwerten Stunden im Pfarrheim. Den Vogel schossen Herbert Frädrich alias Dr. Sommer und das "Drogerieinhaberpaar", gespielt von Rita Schießl und Marianne Brandl, mit einem lustigen Sketch ab. Spontane Gedichtbeiträge und Witzerzählungen aus den Reihen der Anwesenden bereicherten den Nachmittag. Pfarrhaushälterin Regina Heigl stimmte zwischendurch mit der Gitarre einige Lieder an wie "Jessas Leit, heit gibt's a Musi" oder "Jetz fahrn wir über'n See".

(Text: Marianne Schillbach, Regina Heigl; Foto: Gerhard Horn)

Sebastianiwallfahrt 22.1.2023

Einige Jahrhunderte und nun auch die Pandemie hat das Versprechen der Sebastiani-Wallfahrer überdauert. Seit der überstandenen Pestzeit ist es Tradition, zum Marienheiligtum in Neukirchen b.Hl. Blut zu pilgern. Am vergangenen Sonntag machte sich ein langer Zug Gläubiger aus der Altgemeinde Stachesried-Seugenhof und den umliegenden Orten auf den Weg. Beim Gasthof Leonhard versammelten sich die Fußwallfahrer, Pfarrer Josef Pöschl spendete den Pilgersegen. Ausrichter waren heuer die Seugenhofer Schützen.
Die Jungschützen trugen das Kreuz, die Fahne, die Stangenheiligen sowie die Sänfte voran. Vier junge Männer schulterten die Sänfte mit den drei Hausheiligen Sebastian, Florian und Rochus. Je näher die Wallfahrtskirche kam, desto "schwerer" wurden sie. Der Wallfahrtspfarrer Georg Englmeier erwartete mit Ministranten beim Ortsschild die Pilger, holte sie begleitet von Glockengeläut in die Wallfahrtskirche ein. Er segnete die Sebastiani-Wallfahrer zum letzten Mal vor seinem Ruhestand. Mit dem Auto kamen viele Gläubige aus der Pfarrei Eschlkam nach. "Alles wirkliche Leben ist Begegnung", zitierte Pfarrer Englmeier den Religionsphilosophen Martin Buber in seiner Predigt. Denn das Leben spiele sich ab in Begegnungen. Jene, die glücken, sorgen für Lebensqualität und wir fühlen uns daheim. Der Glaube ist Begegnung mit Gott und mit Jesus, sagte der Pfarrer. Suche man nach einer Überschrift für diesen Wallfahrtssonntag, so würde er vorschlagen: "Jesus ist der Versammler".
Der Hohenbogenchor unter der Leitung von Thomas Schmatz umrahmte den Gottesdienst. Nach einer Pause pilgerten die Wallfahrer zurück nach Stachesried.
(Bericht: Marianne Schillbach)

Ü-60-Weihnachtsfeier 05.01.2023

Zur Weihnachtsfeier trafen sich auf Einladung der Pfarrei Eschlkam die Ü60-Senioren im Pfarrheim. Bei der Begrüßung durch Pfarrer Josef Pöschl wünschte dieser allen ein gesegnetes neues Jahr 2023. Nach dem Lied „Zu Bethlehem geboren“ folgten Gedanken über Wünsche zum neuen Jahr und die Geschichte vom unzufriedenen Pensionär im Altenheim. Der alte Herr war wegen seiner Griesgrämigkeit von allen gemieden und doch hatte er eine gute Seite, als er alle Mitbewohner zu Weihnachten mit Gaben beschenkte, die er auf Weihnachtsfeiern gesammelt hatte. Die größte Freude aber hatte er selbst, als auch vor seiner Tür ein Paket mit einem neuen Rucksack lag. Auch beim Lied „Oh du fröhliche“ sangen die Senioren mit. Vom kleinen Spatz, der zufällig die Verkündigung des Engels an Maria mitbekommen hatte und dieses Geheimnis der Menschwerdung den Leuten bringen wollte, handelte die nächste Erzählung. Den kleinen Spatz konnte und wollte keiner verstehen und so erfuhren nur Tiere als erste das Wunder von Betlehem. Mit dem „Stern über Bethlehem“ ging der besinnliche Teil zu Ende und die fleißigen Helferinnen bewirteten alle mit frischem warmen Leberkäs und Brezen. Für das neue Jahr haben sich auch neue Helferinnen gefunden, die den Service in Zukunft übernehmen. Aus Stachesried sind das Schießl Fanny, Brandl Maria und Pongratz Erna und aus Warzenried Frau Irmtraud Müller. Damit konnte Pfarrer Pöschl den bisherigen Helferinnen danken und sie mit einem Geschenk verabschieden.

Nachdem zur Zeit die Sternsinger unterwegs sind und am nächsten Tag Dreikönigsfest ist, wurde noch eine Abhandlung über die Geschichte der Weisen aus dem Morgenland oder der drei Könige vorgetragen. Sie sind nur im Matthäus-Evangelium erwähnt mit den Gaben Gold, Weihrauch und Myrrhe. Im achten Jahrhundert gab man ihnen Namen und viele Ausschmückungen und machte sie zu Heiligen.
Und dann kamen die Sternsinger in ihren schönen Gewändern wirklich vorbei. Sie hatten zwar keine Gaben dabei aber eine Sammelbüchse und alle spendeten gerne für den guten Zweck.

Was für die nächste Zeit für die Ü60-Gruppe geplant ist, erläuterte Pfarrer Pöschl noch kurz. Das nächste Treffen ist am Donnerstag, 2. Februar mit Thema Fasching. Im Frühjahr und Sommer gibt es wieder Halbtagesfahrten.

(Text, Fotos: Gerhard Horn)