Aktuelles, Veranstaltungen, Berichte
Pfarrbriefe ...
In gedruckter Form liegt der Pfarrbrief in Eschlkam und Warzenried in den Kirchen auf.
Außerdem wird er durch Austräger an die Haushalte verteilt und es gibt auch die Möglichkeit, ihn per Email zu bekommen. Wenn Sie dies wünschen, melden Sie sich einfach im Pfarrbüro.
Hier finden Sie ein Formular zur Bestellung von Messintentionen ....
Jahresbeitrag für den Pfarrbrief
Die Pfarrbriefausträger werden mit der Ausgabe Nr. 2-2026 wieder 8 € Jahresbeitrag für die gedruckte Variante kassieren. Ebenso wird der Beitrag für die Zeitschrift „Missio“ eingesammelt, ebenfalls 8,- €.
Totenbrauchtum früher - heute - morgen 13.11.2025
Rund 60 Personen nahmen am Ü-60-Treffen im Pfarrheim teil, bei dem es diesmal um Totenbrauchtum im Wandel der Zeit ging. Das Vorbereitungsteam hatte den Pfarrsaal wieder einladend dekoriert und passend zum Thema gab es neben Kaffee und Kuchen auch "Seelenspitzl". Als Referentin zum Thema war Elfriede Dirschedl aus Schorndorf nach Eschlkam gekommen. Sie hatte nicht nur viele Informationen, sondern auch eine Präsentation mit vielen Bildern mitgebracht. So wusste sie zu berichten, dass in früherer Zeit nicht selten ein Sarg auf dem Dachboden stand, falls jemand im Haus im Winter starb und der meterhohe Schnee eine Bestattung auf dem Friedhof verhinderte. Seelenmessen, Arme-Seelen-Bruderschaften, Allerseelenzopf oder Seelenweckerl und viele andere Bräuche sollten den Armen Seelen Hilfe bringen. Dirschedl erklärte auch, was es mit den Totenbrettern auf sich hatte. Bräuche, Sagen und Legenden rund ums Sterben waren früher sehr zahlreich. Auch gab es, nachdem jemand gestorben war, viele Dinge die beachtet wurden, so wurde unmittelbar nach Eintritt des Todes das Fenster geöffnet, damit die Seele in den Himmel aufsteigen konnte. Andererseits waren auf den Gräbern oft Inschriften angebracht, die in durchaus erheiternder Weise Auskunft über die Begrabenen gaben. Um den Tod abzuwenden, gab es z.B. Schluckbildchen oder Schab-Madonnen, die Referentin hatte eine kleine Figur zur Ansicht mitgebracht.
Mittlerweile hat sich die Toten- und vor allem die Begräbniskultur sehr gewandelt, es überwiegen vielerorts inzwischen die Feuerbestattungen, wofür es verschiedene Gründe gibt. Auch die Friedhöfe selbst sind dadurch im Wandel durch Auflösung von Gräbern einerseits und neue Bestattungsarten wie z.B. Baumbestattungen andererseits. Inzwischen gibt es auch wieder Särge, die schon zu Lebzeiten in der Wohnung stehen und als Schränke genutzt werden. Die Referentin zeigte auf Bildern, dass Urnen heute oft sehr individuell gestaltet werden. Dass aus der Asche der Verstorbenen Diamanten gemacht werden können, hatten die meisten schon gehört. Neu war für viele, dass die Fingerabdrücke von Verstorbenen auf kleinen Plaketten angebracht werden können, die dann als Schmuckstück getragen werden. Mancherorts werden auf Gräbern QR-Codes angebracht, die auf eine Internetseite mit Informationen über die Verstorbenen führen.
Zum Schluss galt der Dank für die vielen interessanten Informationen der Referentin Elfriede Dirschedl, die mit einem Geschenk verabschiedet wurde.
Ehejubiläum 09.11.2025
35 Paare hatten sich zur Feier der Ehejubiläen in der Pfarrei Eschlkam angemeldet, sie sind zwischen einem und 65 Jahren verheiratet. Zunächst waren alle zu einem Gottesdienst in der Pfarrkirche eingeladen, der vom Pfarrer P. Augustinus zelebriert und vom Kirchenchor musikalisch gestaltet wurde. Beim Gottesdienst dabei war diesmal Diakon Martin Peintinger aus Altrandsberg. Bei der Predigt erinnerte er an das Leben des Hl. Martin und zog dabei Parallelen für ein gelingendes Eheleben. So können sich z.B. die gegenseitige Wertschätzung und liebevolle Worte wie ein wärmender Mantel um den Ehepartner legen. Am Ende des Gottesdienstes segnete Diakon Peintinger die Kerzen, die alle Paare als Erinnerung an diesen Tag geschenkt bekamen. Alle, die 50 Jahre und länger verheiratet sind, erhielten zusätzlich eine Rose. Wer wollte, konnte noch zum Einzelsegen durch den Pfarrer und den Diakon nach vorne kommen.
Unterdessen hatten Mitglieder des Pfarrgemeinderates im Pfarrheim alles für die anschließende Feierstunde vorbereitet. Diakon Peintinger hatte einige nachdenklich stimmende Texte vorbereitet, aber auch heitere Geschichten und Witze zur Unterhaltung. Das gemeinsame Mittagessen bildete den Abschluss der Feier.
Spendenübergabe Minibrotaktion 22.10.2025
Jedes Jahr an Erntedank verkauft der Pfarrgemeinderat für einen guten Zweck Minibrote, die zuvor im Gottesdienst gesegnet werden. Dieses Jahr war der Erlös für die gemeinnützige Aktion "Bürger helfen Bürgern" bestimmt. Schirmherrin Andrea Löffler war zur Sitzung des Pfarrgemeindrates nach Eschlkam gekommen und konnte 300 Euro entgegennehmen. Sie erläuterte kurz den Hintergrund der Aktion: Landkreisbürgern, die in Not geraten sind, finanziell im Rahmen der anerkannten Gemeinnützigkeit helfen zu können. Sie betonte, dass die bedürftigen Personen nie Bargeld von der Aktion erhalten. Vielmehr werden notwendige Ausgaben bezahlt, z.B. Brennholz, eine Stromrechnung oder ein dringend benötigter Ausstattungsgegenstand. Besonders Kindern und Jugendlichen, deren Eltern nur über geringe finanzielle Mittel verfügen, soll geholfen werden, dass sie nicht ausgeschlossen sind und vor allem am schulischen Alltag teilhaben können, z.B. durch Bezahlung einer Klassenfahrt. Die Hilfsbedürftigkeit wird bei jedem Einzelfall überprüft in Zusammenarbeit mit Ämtern oder auch der Caritas. Die Hilfe der Aktion setzt da an, wo andere öffentliche oder private Stellen nicht im erforderlichen Umfang helfen können und richtet sich ausschließlich an Bürger des Landkreises Cham. Frau Löffler bedankte sich herzlich dafür, dass bei der Auswahl des Spendenzwecks an diese Initiative gedacht wurde.
Erntedank 5.10.2025
Zum feierlichen Erntedankgottesdienst in der Pfarrkirche waren besonders alle Familien mit Kindern eingeladen. Pastoralreferent Martin Münch hatte eine Schatzkiste mitgebracht, in der allerhand Gegenstände lagen, die zunächst nicht unbedingt zum Erntedankfest zu passen schienen. Doch schnell stellte sich heraus, dass es außer Obst und Gemüse viele andere Dinge gibt, für die man danken kann. So war das Herz ein Symbol für die Liebe zu den Eltern, Geschwistern und Freunden. Ein Arztkoffer erinnerte daran, dass man beim Arzt oder im Krankenhaus Hilfe bekommt, wenn jemand krank oder verletzt ist, ein Stein stand für die Häuser und Wohnungen, ein Mäppchen für die Schulbildung, die in anderen Ländern nicht selbstverständlich ist. Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Gruppe Laudatio Trio umrahmt.
Die Mesnerinnen hatten einen schönen Erntealtar aufgebaut und die Kirchenbänke wurden von der Frauengruppe mit bunten Blumen geschmückt.
Der Pfarrgemeinderat verkaufte nach den Gottesdiensten noch die gesegneten Minibrote. Der Erlös in Höhe von 300 Euro wird der Aktion „Bürger helfen Bürgern“ gespendet.
Im Rahmen des Familiengottesdienstes wurde auch zwei Frauen gedankt, die viele Jahre für die Pfarrei gearbeitet haben und nun in den wohlverdienten Ruhestand treten. Pfarrsekretärin Maria Zierhut war 26 Jahre im Pfarrbüro tätig, Rita Schießl hat 33 Jahre als Verwaltungskraft im Kindergarten gearbeitet. Pfarrer P. Augustinus und Kirchenpfleger Alfons Adam überreichten den beiden jeweils einen Blumenstrauß und einen Gutschein.
Neuwahlen bei der Marianischen Frauenkongregation 5.10.2025
Wie jedes Jahr zum Rosenkranzfest feierte die Marianische Frauenkongregation am Samstagabend ihr Hauptfest mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche. Am Sonntag versammelten sich die Mitglieder zu einer Andacht in der Kirche. Die anschließende Versammlung fand im Pfarrheim statt.
Präfektin Jutta Müller begrüßte alle Mitglieder, Präses Pfarrer P. Augustinus Kozdra sowie seinen Stellvertreter P. Xaver Skrobis. Nicht nur gemeinsam zu beten, auch gemeinsam zu feiern, gehöre zu den Grundsätzen der Frauenkongregation. Präfektin Müller betonte, wie froh sie sei, dass sich wieder so viele der Mitglieder zur Konventfeier eingefunden hatten. Eine Gemeinschaft zu führen und zu leiten, sei in der heutigen Zeit eine große Herausforderung. Die Bereitschaft, den Glauben und den Schutz der Gottesmutter der jüngeren Generation mit auf den Weg zu geben, bringe einen an die Grenzen, führte sie aus. Den Glauben an Maria könne man nicht sehen oder anfassen. Manche würden die Anwegenheit Jesu oder Mariens aber spüren, manche würden nach einem Gebet gestärkt in den Alltag gehen. Jeder glaube auf seine eigene Art und Weise an die Kraft des Gebetes. Mit dem Zitat von Papst Johannes XXIII "glauben ist die Heiterkeit, die von Gott kommt", schloss Präfektin Jutta Müller ihre Ausführung.
Der darauffolgende Bericht der Schriftführerin Lydia Kerscher über die zurückliegende Amtsperiode wurde mit einer Bildpräsentation umrahmt. Noch einmal konnten die Frauen der Kongregation die letzten drei Jahre Revue passieren lassen.
Danach stand die Neuwahl der Vorstandschaft auf dem Programm. Die bisherige Vorstandschaft wurde einstimmig wiedergewählt. Mit gemütlichen Gesprächen bei Kaffee und Kuchen schloss die Konventfeier.
Ü-60-Ausflug 10. Juli 2025
Mallersdorf war das Ziel des Ü-60-Ausflugs im Juli. Im dortigen Kloster erfuhren die über 40 Teilnehmer bei einer Führung von Sr. Romana allerhand Wissenswertes über die Entstehung und Entwicklung des Klosters und des Ortes Mallersdorf. 1109 als Benediktinerabtei gegründet erlebte das Kloster eine wechselvolle Geschichte. 1869 siedelten die Armen Franziskanerinnen von der Heiligen Familie von Pirmasens nach Mallersdorf über. Seitdem ist hier das Mutterhaus der Ordensgemeinschaft, die allgemein als „Mallersdorfer Schwestern“ bekannt ist. Sr. Romana erklärte den Besuchern auch die Aufgaben des Ordens und der Schwestern und berichtete von der Arbeit in den Niederlassungen in Rumänien und Südafrika. Dort kümmern sich die Schwestern um Kranke, arme und alte Menschen und Sterbende und vor allem auch um Kinder. Für diese Aufgaben überreichten die Senioren eine Spende von 230 Euro an Sr. Romana, die sich herzlich dafür bedankte. Der Vormittag endete mit einem Gang über den Schwesternfriedhof. Wer von früher Schwestern gekannt hat, die bereits verstorben sind, konnte in einem Verzeichnis nach den entsprechenden Gräbern suchen. Der Weg führte noch an der Landwirtschaft vorbei, bevor sich im Klosterbräustüberl alle beim Mittagessen stärken konnten. Danach traf man sich in der Pfarrkirche zur einer Friedensandacht. Die Mesnerin, Sr. Asumpta, erklärte anschließend Geschichte und Ausstattung der Kirche, deren Patron der hl. Johannes Evangelist ist. Mit Kaffee und Kuchen gestärkt trat die Gruppe am späten Nachmittag die Heimreise an.
Ü-60-Ausflug 8. Mai 2025
Nach den Treffen im Pfarrheim in der kalten Jahreszeit starteten die Ü-60-Senioren der Pfarrei in ihre Ausflugssaison. Das Mai-Treffen führte die Gruppe mit 54 Personen nach Loifling. In der Kapelle des dortigen Wasserschlosses feierte man mit Pastoralreferent Martin Münch und Regina Heigl zuerst eine Maiandacht, bevor die Mesnerin, Frau Schiegl, den Teilnehmern die geschichtlichen Hintergründe der einstigen Burg näherbrachte. Demnach gehen die ersten Nachweise schon in die Zeit um 1150 zurück. Vom Beginn des 15. Jahrhunderts bis ins 19. Jahrhundert war Loifling im Besitz der adligen Familie von Poißl. Seit 1988 ist die Gemeinde Traitsching Eigentümerin des Wasserschlosses. Schiegl berichtete über die Schwierigkeiten bei der Renovierung, die aber letztlich doch sehr gelungen ist, wie die Besucher feststellen konnten. Sie ging auch auf die Ausstattung der Kapelle ein, die dem hl. Johannes dem Täufer geweiht ist. Nach den sehr interessanten Ausführungen ging es nach nebenan zum Hofmark-Bräu, wo sich alle mit Kaffee und Kuchen und einer Brotzeit stärken konnten.
konstituierende Sitzungen der Kirchenverwaltung 24.1.2025
Nachdem im November letzten Jahres die Kirchenverwaltungen neu gewählt wurden, trafen sich die alten und neuen Mitglieder der Kirchenverwaltungen Eschlkam und Warzenried im Pfarrheim Eschlkam zur Übergabe der Kassengeschäfte. Im Rahmen dieses Treffens wurden die ausgeschiedenen Mitglieder verabschiedet. Pfarrer P. Augustinus bedankte sich für die geleistete Arbeit und überreichte jeweils eine Urkunde und ein Geschenk an Franz Bachmeier (Eschlkam, zwölf Jahre), Florian Reimer (Eschlkam, sechs Jahre), Andreas Bachmeier (Warzenried, sechs Jahre) und Stefan Adam (Warzenried, sechs Jahre). Danach ging P. Augustinus kurz auf die Aufgaben der Kirchenverwaltung ein und verpflichtete alle neu- bzw. wiedergewählten Mitglieder per Handschlag auf die Einhaltung der Schweigepflicht. Bei den anschließenden konstituierenden Sitzungen wurden unter anderem die Kirchenpfleger für die nächsten sechs Jahre gewählt. In Eschlkam ist dies Alfons Adam, in Warzenried Robert Lindner. Als Protokollführer stellten sich Anton Leonhard und Daniel Mühlbauer zur Verfügung, Sicherheitsbeauftragte sind Franz Stöberl und Bernhard Lang. Die Vertretung im Pfarrgemeinderat teilen sich die Mitglieder nach Absprache untereinander. P. Augustinus dankte für die Bereitschaft zur Übernahme dieser Ehrenämter und wünschte sich eine gute Zusammenarbeit für die anstehenden Aufgaben der kommenden Jahre.
Ü-60-Treffen 10. Januar 2025
Nach der Ernährungsberatung durch Frau Neumann im November und der Adventsfeier mit Pfarrer Trummer im Dezember hat Frau Regina Heigl den Senioren im Januar einen Vortrag über Schwerhörigkeit durch Frau Manuela Bindl organisiert. Trotz einer kurzfristigen Terminverschiebung auf Freitag hat sich eine große Anzahl von interessierten Seniorinnen und Senioren im Pfarrheim eingefunden. Die Referentin ist selbst seit dem 5. Lebensjahr an Taubheit grenzend schwerhörig. Sie ist in der Kontaktgruppe für Schwerhörige in Cham tätig und auch in der offenen Behinderten Arbeit aktiv.
Schwerhörigkeit kann verschiedene Ursachen haben wie Krankheit, Unfall, Alter oder ein Tumor. Hörverlust kann kaum rückgängig gemacht werden, aber ein Hörgerät kann viel aufholen. Schlechtes Hören bedeutet oftmals Ausgrenzung in der Gesellschaft und ist mit Auslöser für Demenz wenn das Gehirn keine Anreize erhält. Ein Fortschritt in der Medizin ist auch der Einsatz von Implantaten, die über Elektroden direkt in der Gehörschnecke bestes Hören ermöglichen.
Als Empfehlung und Rat bei der Anschaffung eines Hörgeräts sagte Frau Bindl, dass man, obwohl die Geräte ohne Zuzahlung ganz gut sind, doch auch teurere Geräte testen sollte, notfalls auch andere Marken. Gutes Hören ist Lebensqualität und da sollte man nicht sparen. Sie hat die Zuhörer zu den Treffen der Kontaktgruppe jeden zweiten Samstag in Cham im Haus am Klosterberg eingeladen. Die Gruppe hilft auch bei Problemen mit Hörgeräten und begleitet zum Akustiker. Die Senioren konnten sich aus Flyern über die Tätigkeit der Kontaktgruppe und die Rechte als Hörgeschädigter informieren.
Ein etwas anderer Ablauf des Treffens ergab sich aus der Notwendigkeit, die warme Brotzeit sofort zu servieren und erst danach Kaffee und Kuchen.
Als Termin für das nächste Ü60-Treffen gab Frau Heigl Donnerstag, den 13.02.2025 bekannt. Das Thema ist dann Fasching und wer kann, darf sich mit lustigen Einlagen einbringen.
(Text, Foto: Gerhard Horn)


















